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Rom

ROM – Die ewige Stadt

Wer nach Italien reist, sollte unbedingt auch die Hauptstadt Rom besuchen. Die Stadt auf den sieben Hügeln oder auch „Ewige Stadt“ hat so ziemlich alles, was man sich von einer florierenden Metropole erwartet: Kunst, Kultur und ein extravagantes Nachtleben.
Rom Kolosseum
Rom ist faszinierend, Rom ist erstaunlich und Rom besitzt eine Ausstrahlung, die von der Vergangenheit bis zur Gegenwart reicht. Wer die „ewige Stadt“ besucht, kann sich der Leuchtkraft der Metropole nur schwer entziehen. In Rom gibt es viele weltberühmte Sehenswürdigkeiten, aber Rom ist mehr als historische Bauten und geschichtsträchtigen Flair.

Piazza Venezia

Bei jeder Sightseeing-Tour durch Rom, kommt man automatisch immer am Piazza Venezia vorbei, DER Platz im Herzen Roms am Ende der Via del Corso. Der „Venedig“-Platz ist ein Ort heftigen Treibens. Bereits zu römischen Zeiten war die Piazza Venezia ein Verkehrsknotenpunkt der römischen Via Flaminia am Fuß des Kapitolshügels. Das hat sich bis heute nicht geändert. Ihren Namen erhielt die Piazza vom Palazzo Venezia, dem ehemaligen Regierungssitz Mussolinis. Die Piazza Venezia ist der zentrale Platz in Rom, an dem die meisten Buslinien kreuzen.
Piazza Venetia
Bild: Die Piazza Venezia ist eine der lebendigsten Plätze der Tiber-Metropole

Piazza Venezia – Nationaldenkmal an die italienische Einigung

Schon von weitem ist das auf einem Hügel liegende Nationalmonument Vittorio Emanuele II zu sehen. Über eine Freitreppe erreicht man das Reiterstandbild Vittorio Emanuele II., dem Begründer der Italienischen Republik. Auf einer Seite der Piazza befindet sich das Grabmal des unbekannten Soldaten im Altare della Patria. In der außengelegenen Säulenhalle befinden sich Figuren, die die Regionen Italiens darstellen. Innerhalb des Gebäudes ist das Museo del Risorgimento untergebracht, das eine Dauerausstellung zu den Italienischen Unabhängigkeitskriegen beherbergt. Der Palast ist für das Publikum geöffnet und man hat einen schönen Blick über Rom.
Piazza Venetia
Bild: Das Reiterstandbild des Vittoria Emanuele II. ist ein Nationaldenkmal und steht vor dem gleichnamigen Monument.

Pantheon

Pantheon
Bild: Auf der Piazza della Rotonda vor dem Pantheom befindet sich der Brunnen Fontana di Pantheon mit dem 6,35 m hohen Obelisken Ramses II.
Eines der Highlights der Tour - der Pantheon-Tempel. Das einstige Heiligtum aller Gottheiten, ist eines der besterhaltenen Gebäude der Antike und befindet sich im Stadtteil Campo Marzio in Rom. Im Mittelalter lautete sein Name „Sancta Maria Rotunda“ und wird von den Einheimischen immer noch „La Rotonda“ genannt, später bekam das Pantheon von der römisch-katholischen Kirche den heute noch offiziellen Namen „Santa Maria ad Martyres“.
Auf dem Marsfeld erbaut, war es zwar ein allen Göttern geweihtes Heiligtum, doch aufgrund der Lage wahrscheinlich dem Kriegsgott Mars. Das Pantheon ist Nachfolger eines Tempels, der durch Brand und dessen späterer restaurierte Bau durch Blitzschlag zerstört wurde. Kaiser Hadrian initiierte einen Wiederaufbau des Gebäudes im 2. Jahrhundert n. Chr. Hadrian formte die Hauptstadt des römischen Reiches wie kein anderer. Er hatte ein großes Interesse an Architektur und Baupolitik, denn wie allen Kaisern der vorangegangen Zeiten war es auch ihm wichtig, Zeitzeugen in der Form von Gebäuden zu errichten und sich somit für immer im Stadtbild zu verewigen.
Pantheon
Es ist nicht abgedeckt und Niederschläge plätschern ganz natürlich mitten auf den Boden im Pantheon. Deshalb auch die Absperrständer mit roter Kordel in der Mitte des Gebäudes, über die sich mancher Besucher wundert. Wissenschaftler sind über den Aufbau des Gebäudes verwundert, da die Massverhältnisse zueinander an Vollkommenheit kaum zu übertreffen sind. Kaum erklärbar, das dies alles schon vor knapp 2000 Jahren beachtet wurde, auch der ursprüngliche Zweck des Baus ist immer noch umstritten. Eine Art Sonnenuhr? Durchaus denkbar, aber wahrscheinlich ein Rätsel, dass nie gelöst wird und das Pantheon immer mit der Patina eines mystischen Ortes bedeckt lassen wird.
Pantheon
Fontana di Trevi
Bild: Der Trevi-Brunnen ist der größte und einer der populärsten Brunnen der Welt.
Das nächste Ziel: der Trevi-Brunnen. Der wohlbekannteste und beliebteste Brunnen in Rom ist sicherloch die Fontana di Trevi (Trevibrunnen) mit rund 25 Meter Höhe und 50 Meter Breite. Wer zu Fuß unterwegs ist, kommt auf dem Weg zu diesem Prachtexemplar durch schattige kleine Gassen mit winzigen Geschäften und heimeligen Restaurants und Cafés. Zeit sich einen Espresso zu gönnen.
Der Bau des berühmten Brunnens aus der Zeit des Rokoko wurde 1732 von Nicola Salvi begonnen und 1762 von Giuseppe Pannini fertiggestellt. Der prachtvolle Brunnen, der mit dem Wasser aus einem der ältesten römischen Aquädukte gespeist wird, dem Aquädukt Aqua Virgo, stellt den Meeresgott Oceanus auf einem von Meerespferden gezogenen und von Tritonen geführten muschelförmigen Wagen dar. Über den vier Säulen sind die Statuen der Tugenden dargestellt.

Fontana di Trevi – der Publikumsmagnet

Der Brunnen lieferte den prachtvollen Rahmen für eine Szene im berühmten Film von Fellini „La dolce vita”. Eine aufreizende Anita Ekberg im schwarzen Kleid nimmt ein nächtliches Bad im Brunnen und ruft dabei Marcello Mastroianni zu sich.
Fontana di Trevi
Ein Volksglaube sagt, dass es Glück bringe, Münzen über die Schulter in den Brunnen zu werfen. Eine Münze führe zu einer sicheren Rückkehr nach Rom, zwei Münzen dazu, dass der Werfende sich in einen Römer oder eine Römerin verliebe, drei Münzen würden zu einer Heirat mit der entsprechenden Person führen. Versuchen Sie Ihr Glück!

Basilica di Santa Maria Maggiore

Die berühmte Basilica di Santa Maria Maggiore ist die größte der 80 Marienkirchen in Rom, erbaut 1432 im Auftrag von Papst Sixtus III auf dem Esquilin. Sie ist eine der sieben Pilgerkirchen und eine der vier Päpstlichen Basilien Roms. Die anderen sind der Petersdom, San Giovanni in Laterno und San Paolo Fuori Le Mura.
Basilica di Santa Maria Maggiore
Bild: Santa Maria Maggiore ist die größte Kirche, die der Jungfrau Maria gewidmet ist.
Santa Maria Maggiore trägt viele Namen: „Groß Sankt Marien“, „Santa Maria della Neve“ („Unsere Liebe Frau vom Schnee“), „Santa Maria ad praesepe“ („Die heilige Maria an der Krippe“) oder „Basilica Liberii“.

Santa Maria Maggiore – die größte Marienkirche Roms

Sie steht im Rang einer Basilica maior und liegt auf dem Esquilinhügel, der nach der Legende an einem 5. August 358 n. Chr. schneebedeckt war. In der Nacht zuvor hatten der Patrizier Johannes und Papst Liberius angeblich einen Traum, in dem die Jungfrau Maria ihnen gesagt hätte, sie sollten ihr zu Ehren an dieser Stelle eine Kirche bauen. Ärchäologische Untersuchung konnten allerdings keine Spuren eines älteren Kirchenbaus feststellen, denn die Santa Maria Maggiore wurde erst knapp 100 Jahre später unter Papst Coelestin I. erbaut.
Viele der Mosaike in der Basilika sind noch original. Faszinierend ist die goldene Kassettendecke, die im Auftrag von Papst Alexander VI aus dem Gold hergestellt wurde, das Kolumbus aus Amerika mitgebracht hatte. Der Glockenturm aus dem 14. Jahrhundert ist mit 75 Meter Höhe, der höchste Glockenturm Roms. Links vom Eingang befindet sich die „Heilige Tür“. Wer in einem Erlassjahr an einem einzigen Tag durch alle vier Heiligen Türen Roms geht, dem werden alle Sünden erlassen.
Santa Maria Maggiore
In der Basilika befinden sich auch die Grabstätten von den Päpsten Clemens IX, Paulus V und Nikolaus IV sowie von berühmten Katholiken wie Hieronymus. Wer mehr Informationen über die Basilika bekommen will, der kann auch das Museum in der Basilika besuchen und so auch alte Meisterwerke besichtigen.

Kolosseum

Was wäre Rom ohne seine antiken und bekannten Bauten, wie das Kolosseum? Schon bei seiner Einweihung im Jahre 80 n. Chr. feierte das weltbekannte Kolosseum in Rom mit seinen rund 50.000 Plätzen eine Party der Superlative. Ganze 100 Tage lang dauerten die Feierlichkeiten, bei denen 5.000 Tiere und unzählige Gladiatoren umgekommen sein sollen. Brot und Spiele für das Volk, die laut Überlieferungen immer grausamer wurden, da der Plebs wohl abstumpfte und es immer aufwändiger wurde, ihn zu unterhalten. Denn die ellipsenförmige Bauweise der Kolosseum- Arena hat einen grausamen Grund: die runde Form verhinderte, dass die gehetzten Tiere, zum Tode Verurteilten und ausgebeuteten Gladiatoren sich in Ecken Schutz hätten suchen können.
Rom Kolosseum

Kolosseum – Brot und Spiele

Das Kolosseum war nicht nur eine architektonische, sondern auch eine bis ins Letzte durchdachte logistische Meisterleistung. Das Kolosseum hat etwa die Größe eines heutigen Fußballfeldes. Gladiatorenkämpfe und Tierhetzjagden waren sehr beliebt. Dazu gab es in der Unterkellerung ausgefeilte Bühnentechnik. Die Arena konnte sogar geflutet werden, um Seeschlachten nachzustellen.
Rom Kolosseum
Bild: Das mächtige Kolosseum: Touristenmagnet und größtes Amphitheater der Welt
Selbst in den Überresten kann man noch gut erkennen, wie das Monument funktionierte. 80 Eingänge rund um die Arena ermöglichten den Zuschauern auf direktem Weg zu ihren Plätzen zu gelangen. Vier von diesen Eingängen waren der obersten Schicht vorbehalten. Unter diesen befanden sich unter anderem der Kaiser, Senatoren, Vestalinnen und die männlichen Priester. Ritter und normale Bürger benutzten die verbleibenden 76 der als Bögen gestalteten Eingänge. Die umlaufenden Korridore und die zahlreichen Treppen, die meist aus Marmor angefertigt wurden, führten das Publikum bis zur Höhe des dritten Geschosses, von wo aus sie ihre Plätze auf den Sitzreihen erreichten. Auch heute noch bedient man sich beim Stadionbau dieses ausgeklügelten Systems, das es den Zuschauern möglich machte, die Arena in nur fünf Minuten zu räumen oder in 15 Minuten zu füllen.

Forum Romanum

Durch den Titusbogen kommt man zu den Überresten des Forum Romanum, das zwischen den drei Hügeln Palatin, Esqulin und Kapitol liegt. Dies ist ein geschichtsträchtiger Ort, bestehend aus ehemals prächtigen Tempeln, Basiliken und Triumphbögen, die in der römischen Kaiserzeit Zeugen der Weltmacht Roms darstellten.
Dort, wo im 7. Jahrhundert v. Chr. das kommerzielle und politische Herz des antiken Roms schlug, war einst ein Sumpf. Mit dem Bau der Cloaca Maxima, des bedeutenden Abwassersystems Roms, wurde der Sumpf trocken gelegt und aufgeschüttet. Auf einer großen mit Tuffstein bedeckten Fläche entstanden der Marktplatz und später das bedeutendste Zentrum des römischen Reiches.
Forum Romanum
Bild: Das Forum Romanum war Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens.

Forum Romanum – Antikes Freilichtmuseum

In der Antike spielte sich das gesamte bürgerliche Leben Roms im Forum ab, das aus Basiliken, Monumenten, Tempeln und Geschäften bestand. Im Jahr 283 tobte ein Brand im Forum Romanum, der dieses zerstörte. Erst im 18. Jahrhundert wurde mit den Ausgrabungen begonnen.
Das Forum Romanum ist ein riesiges Freilichtmuseum. Es ist schon sehr imposant, wie lebendig das Erbe der antiken Römer hier seine Besucher beeindruckt. Wenn man weiß, das hier einst Caesar, Augustus und Cicero entlang gelaufen ist, dann wird man schon etwas nachdenklich. Den Eintritt zum Forum Romanum gibt es übrigens in Kombination mit dem Kolosseum.
Forum Romanum 2

Die Vatikanischen Gärten

Rom Vatikan
Bild: Das Casino di Pio IV, auch als Casina oder Villa Pia bekannt befindet sich auf dem Gelände der Vatikanischen Gärten.
Rom Vatikan 2
In den Gärten befindet sich der weltweit älteste Botanische Heilpflanzen-Garten und herrliche Bauten, wie zum Beispiel die Villa Pia, Sitz der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften. Ein zauberhaftes Palästchen und ein Juwel der Renaissance-Architektur. Im Laufe der Jahrhunderte nutzten die Päpste jeder auf seine Weise diese Oase der Ruhe:

Die Vatikanischen Gärten – die grüne Lunge Roms

Pius XI. spazierte täglich – egal, bei welchem Wetter – durch die Gärten, Johannes Paul II. war bis zu dem Tag des Attentats auf ihn sehr sportlich und joggte durch die Haine. 100 bezaubernde Brunnen sind in den Vatikanischen Gärten verteilt, in dem über 2 Hektar großen Waldgebiet darf alles weiterhin ganz natürlich wachsen. Die grüne Lunge Roms umfasst etwa die Hälfte des 44 Hektar großen Staatsgebietes der Vatikanstadt und ist ein wunderbar friedlicher Ort. Hier wachsen Pflanzen aus aller Welt, Geschenke der Gläubigen. 30 festangestellte Gärtner pflegen die Gärten, das klare Wasser zur Bewässerung entspringt dem 40 Kilometer entfernten Braccianosee. Auf dem Gelände liegt das Kloster „Mater Ecclesiae“, indem seit 2013 der emeritierte Papst Benedikt XVI. lebt. Ein rundum sehenswerter und besonderer Ort.
Inhalte von "Lust auf Italien" (www.lust-auf-italien.com)
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